No Knead Bread Revisited
Donnerstag, November 15, 2012![]() |
| No Knead Bread mit Roggenanteil |
Also bei 300 g Weizenmehl Typ 550 läßt sich durchaus 100 g Roggenmehl hinzugeben. Der Teig ist extrem flüssig und klebrig und daher trotz der Tatsache, daß man ihn nicht kneten, sondern nur viermal falten muß, nicht unbedingt für Backanfänger geeignet. Auch der Umstand, daß man dieses Brot in einem saumäßig heiß vorgeheizten Topf bäckt, trägt nicht gerade zu einem sehr einfachen Handling bei...
ABER: Das Brot schmeckt hammermäßig ungeheuerlich phantastisch genial!!!
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| Weizenkleie obenauf... herrliche Kruste! |
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| Großporige Krume |
Für dieses fluffige Brot lohnt es sich doch wohl, dass man nachher die halbe Küche voller Mehl und Weizenkleie geschmiert hat, mehrere Küchentücher mit Teigresten verklebt und das Frühstück trotz herbst-winterlicher Temperaturen draußen in gemütlich kochend heißer Wärme verbringen darf. Find icke.
NO KNEAD BREAD
400 g Mehl (3 cups all-purpose or bread flour)
1/4 TL Trockenhefe (1/4 teaspoon instant yeast)
1,5 TL Salz (1 1/4 teaspoons salt)
320 ml kaltes Wasser (1 5/8 cupswater)
1. In einer Schüssel werden die trockenen Zutaten per Hand verrührt - nur einige Sekündchen lang.
Dann fügt man das Wasser hinzu und verquirlt das Ganze mit den Fingern bis eine halbwegs homogene Masse entstanden ist - ich bevorzuge an dieser Stelle einen Löffel, aber mehr Spaß (und mehr Sauerei) macht es natürlich mit den Fingern.
Diese Masse muss nicht glatt sein - sie ist ziemlich knubbelig und klebrig.
2. Nun deckt man die Schüssel mit Plastikfolie ab und läßt die Hefe 12 bis 18 Stunden bei guter Raumtemperatur (18 bis 22 Grad - besser ist letzteres) arbeiten.
Der Teig ist fertig, wenn die Oberfläche mit Blasen gesprenkelt ist.Und jetzt kommt der etwas schwierige Part... (nicht aufgeben!!!).
3. Die Arbeitsfläche einmehlen und den Teig am besten mit einem Silikonschaber darauf schaben. Der Teig ist sehr elastisch und druchzogen mit Luftblasen und klebt sehr stark an der Schüssel. Nicht beirren lassen!
Ist der Teig nun einmal auf die Arbeitsplatte gefallen, faltet man den Teig mit dem Schaber viermal übereinander: Von rechts nach links, von links nach rechts, von oben nach unten und von unten nach oben (wer sich das jetzt nicht vorstellen kann, bitte HIER entlang).
Wenn das nicht so gut geht - auch nicht dramatisch (es gibt auch Leute, die diesen Schritt komplett weglassen und das Ergebnis scheint ähnlich gut auszufallen)... dann einfach zweimal falten wenigstens...
Abgedeckt mit Folie bissle ruhen lassen (15 Minuten).
4. Jetzt schön die Hände einmehlen (und weiteres Mehl griffbereit haben!) und den Teig sanft und schnell in eine Kugel formen (klappt bei mir bisher nie, also lasse ich das weg).
Ein Baumwolltuch mit Mehl, Haferflocken oder Weizenkleie großzügig bestreuen und den Teig(ball) mit dem Saum nach unten (wenn möglich) draufsetzen.
Oder einfach irgendwie draufkriegen (meine Version).
Mit einem zweiten Baumwolltuch abdecken und 2 bis 3 Stunden weiter gehen lassen.
Der Teig ist ready for takeoff, wenn er sich verdoppelt hat und auf Fingerdruck langsam zurückkommt. Fingerdruck und schnell zurück: Noch nicht fertig gegangen. Fingerdruck und Loch bleibt: Zu lange gegangen...
5. Eine halbe Stunde bevor der Teig fertig gegangen sein wird (auch ein Problem, denn so genau weiß man das ja nie....):
Ofen mit ofenfestem Topf mit Deckel (ich benutze eine runde Glas-Auflaufform) auf 260 Grad vorheizen. Wenn der Teig fertig zum Backen ist, VORSICHTIG den Topf aus dem Ofen holen. Mit den Händen unter das Handtuch greifen und den Teig so irgendwie (möglichst Saumseite oben) in den brüllend heißen Topf fallen lassen (möglichst ohne Verbrennungen).
Wie das dann im Topf aussieht, ist vollkommen wurscht (das Küchentuch ist verklebt, die Platte voller Mehl und Kleie, der Teig sieht aus wie Larry). Deckel drauf! Rin in den Ofen... (VORSICHTIG!)...
6. Zunächst 30 Minuten bei 230 Grad backen, dann den Deckel entfernen und weitere 15 bis 20 Minuten bei gleicher Temperatur backen, bis der Laib eine goldbraune Kruste entwickelt hat...
7. Vorsichtig herausholen, Klopfprobe...
Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Geniessen!!! Enjoy!!! Lob einheimsen!!! Sich FREUEN!!!
GUTES GELINGEN mit diesem grandiosen Rezept wünscht Euch Eure Sugarprincess Yushka!





2 Kommentare
Danke für dieses wunderbare Lächeln! So was tut mir gut an diesem nebligen Tag.
AntwortenLöschen:)))
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