brave Kinder
No Knead Bread in weiteren schönen und weniger schönen Versuchen...
Montag, November 19, 2012![]() |
| No Knead Bread - die gelungene Variante |
Das war der (mißglückte) Versuch Nummer Zwei... für Euch akribisch dokumentiert... Es handelt sich um eine Abwandlung des berühmten Rezepts, die zwar lecker geschmeckt hat, aber leider optisch ein ganz klein wenig neben der Spur gelandet ist... Nun ja.
Beim Einfüllen in den brüllend heißen Topf war mir nämlich ein Teil der wabbeligen Masse neben dem Topf hängen geblieben und in allerhöchster Eile und mit der Kamera um den Hals hängend (auch noch!) hab ich dann diesen Überhangteiglappen in die Form geworfen - irgendwie mit nem Handschuh oder so.
Und dieser Lappen ist diese scheußlich aussehende Rille in der Mitte des Laibs geworden. Und viel zu viel Mehl ist ins Innere des Brotes geraten (mit dieser Mehlmenge suchte ich zu vermeiden, dass die Wabbelmasse an Händen, der Kamera, meinem Pulli und an der Arbeitsplatte hängen blieb...).
So. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Also: Versuch Nummer Drei und Vier... Die gelungene Variante...
Und das ist jetzt das Nonplusultra und Ihr könnt mir guten Gewissens nachbacken. Denn dies ist die Variante, mit der man nun gut klar kommt:
Sensationell schmeckendes, erfreulich ausschauendes, die Küche und die Nerven schonendes selbstgebackenes Brot!
Außerdem entfällt bei dieser Variante das Aufheizen des Topfes und die hohe Verbrennungsgefahr beim Handling desselben.
Seht hier das äußerst ansprechende Ergebnis (man könnte meinen, das hier sei nicht vom selben Bäcker wie das da oben...):
Der Trick ist folgender: Nachdem man den Teig 12 bis 18 Stunden hat gehen lassen, bringt man ihn mit eingemehlten Händen (Übung macht bei diesem Teig den Meister, nicht aufgeben!) in die mit Backpapier ausgelegte kalte Form und läßt den Teig in der Form die zweite Gehzeit absolvieren.
Und wenn es soweit ist - Ofen vorheizen und die kalte Form mit Deckel (!) bei 260 Grad fünf Minuten in den Ofen schieben, dann 30 weitere Minuten bei 230 Grad mit Deckel backen, dann wie gehabt ohne Deckel bis zur Goldbräune fertig backen.
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| Dann: Glückliches Kind mit frischem Brot |
1. Mischung vom Donnerstag:
300 g Weizenmehl (405)
100 g Roggenmehl (1150)
40 g Saaten (Sonneblumenkerne, Buchweizen, Kürbiskerne, Leinsaat, Sesam)
1 1/2 TL Salz
1/4 TL Trockenhefe
300 g Wasser
2. Mischung vom Freitag:
200 g Weizenmehl (405)
100 g Roggenmehl (1105)
100 g Dinkelmehl (630)
60 g Saaten (s.o.)
1 1/2 TL Salz
1/4 TL Trockenhefe
320 g Wasser
3. Mischung vom Samstag (ein Riesenbrot, da doppelte Mehlmenge):
400 g Weizenmehl
200 g Roggenmehl
100 g Dinkelmehl
30 g Saaten
50 g Vollkornhaferflocken
20 g Kleie
3 TL Salz
1/2 TL Trockenhefe
640 g Wasser
Achtung: Bei letzterem muß man natürlich einen größeren Bräter oder Topf benutzen... Sonst kriegt man am Ende der zweiten Gehzeit den Deckel nicht mehr drauf. Ich sage das nicht ohne Grund... (Allerdings habe ich das Brot vom Freitag, das ich mit doppelter Teigmenge angesetzt hatte, dann einfach ohne Deckel gebacken - es wurde genauso gut... Komisch!)
Und in den nächsten Tagen gibt es die Rezepte zu folgenden Leckereien, die ich alle letzte Woche irgendwie gebacken habe, während die Kinder lieb und brav, selig und leise neben mir spielten...
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| Brioche: Vive la France et Mimi Thorisson! |
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| Schweinekrustenbraten mit Semmelknödeln - hausgemacht |
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| Tarte Tatin aux coings - Quitten Tarte Tatin |
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| Lieb und brav... |
Und was habt Ihr am Wochenende so alles getrieben???
Süße Grüße aus meiner Küche,
Yushka




























