Backen
Übern Tellerrand: Maustekakku - finnischer Gewürzkuchen von Jankes*Soulfood Blog
Freitag, September 26, 2014dass ich heute bei Yushka und ihrer Familie zu Besuch sein darf, freut mich wirklich riesig.
Meinen Blog Jankes*Soulfood gibt es nämlich erst seit 5 Monaten und so habe ich ganz laut „hiiiier“ gerufen, als Yushka eine Einladung bei der Aktion „Übern Tellerrand“ ausgesprochen hat.
Janke, das bin ich, eine leidenschaftliche Hobbyköchin und –bäckerin, 34 Jahre alt, aus einem kleinen Ort in Mittelhessen.
Janke, das bin ich, eine leidenschaftliche Hobbyköchin und –bäckerin, 34 Jahre alt, aus einem kleinen Ort in Mittelhessen.
Seit meinem zweiten Lebensjahr bin ich Rheumapatientin und habe regelmäßig Krankheitsschübe. Der aktuelle Schub hat mich im März dieses Jahres erwischt und mir eine ungewollte Auszeit aufs Auge gedrückt. Auf der Suche nach einer Aufgabe, die meinen Geist bei Laune hält, kam ich quasi über Nacht zu meinem Blog-Baby.
Und was soll ich sagen? Das Bloggen macht mir großen Spaß und ich möchte es nicht mehr missen. Der Austausch mit anderen Seiten und deren Betreiber/innen ist genauso „Seelenfutter“, wie die vielen Leckereien, die man entdeckt.
In meiner eigenen Soulfood-Küche gibt es kleine, große, süße und herzhafte Rezepte, Getränke, Eingekochtes und auch mal ein Hundeleckerli. Einfach alles, was der Seele Freude macht.
Beim Kochen benutze ich am liebsten saisonale Produkte, von denen wir viele im eigenen Garten ziehen und dann verarbeiten. Ich möchte zeigen, wie einfach und lecker es sein kann mit frischen unverarbeiteten Zutaten zu kochen und zu backen.
Wenn ihr nun ein wenig neugierig geworden seid, freut mich das sehr und ich lade euch ganz herzlich zum Stöbern auf Jankes*Soulfood ein. Mehr über mich und meine Motivation erfahrt ihr in der Rubrik „Hallo“.
Und nun gibt es natürlich einen kleinen Vorgeschmack, denn was wäre ich für ein Gast, ohne Gastgeschenk.
Im Gepäck habe ich einen finnischen Gewürzkuchen mit lustigem Namen:
Maustekakku
Zutaten:
2 Eier
220g Zucker
300g Weizenmehl
2 TL Zimt
2 TL Kakao
1 TL gemahlener Ingwer
1 TL gemahlene Nelken
2 TL Natron
140g Apfelmus
140g Saure Sahne
140g zerlassene Butter oder Margarine
etwas Weckmehl
Alle trockenen Zutaten werden in einer Schüssel miteinander vermischt.
Eier und Zucker in einer weiteren Schüssel schaumig rühren, dann Butter und Saure Sahne hinzufügen.
Zuletzt die trockenen Zutaten gemeinsam mit dem Apfelmus unter die flüssige Masse rühren, bis ein cremiger Teig entsteht.
Die Menge reicht für einen großen Gugelhupf. Die Form fetten und mit Weckmehl ausstreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Heißluft) für ca. 45 Minuten backen.
Für Kinder kann man den Kuchen auch in Weckgläsern machen. Er ist schön saftig und lässt sich bestens lauwarm löffeln.
Liebe Yushka, vielen Dank, dass ich bei dir und deiner Familie zu Gast sein durfte.
Deine Seite ist ein wundervoller Beweis dafür, dass du eine tolle Frau und Mutter bist und ich stöbere immer unwahrscheinlich gerne in deinen Beiträgen.
Mit einem herzlichen Winken verabschiede ich mich und wünsche euch allen ein tolles Wochenende.
Janke
***
Liebe Janke, vielen lieben Dank für diesen wunderschön geschmückten Maustekakku. Ich war als Schülerin im Rahmen eines Austauschs einmal für zwei Wochen in Finnland und so bin ich mit deinem herrlichen Kuchen in die Vergangenheit gereist und habe mich ganz sehnsüchtig an diese schöne Reise erinnert.
Liebe Leserinnen und Leser, Jankes Blog begeistert mich aus verschiedenen Gründen. Der Hauptgrund ist meine Bewunderung für Menschen, die es fertig bringen, aus einer misslichen Lage heraus etwas Neues und Gutes zu erschaffen. Jankes Krankheit hat sie dazu bewogen, ihren schönen Blog zu starten, um sich so von ihren Schmerzen abzulenken. Das finde ich eine ganz mutige und starke Haltung und ich kann sie darin nur bestärken, das genau so voller Kraft und Zuversicht weiter zu machen.
Ausserdem macht Janke hübsche Fotos und schreibt in einer ganz liebenswürdigen Art über die Koch- und Backerfahrungen in ihrer Familie. Ihr Garten ist eine ihrer Hauptinspirationsquellen.
Das ist mir alles sehr, sehr sympathisch und so schicke ich euch nun alle miteinander zu Janke auf ihren hübschen Blog. Nehmt euch Zeit, ihn zu entdecken!
Besonders toll ist ihr Kringe-Kuche, aber auch ihre mittelhessischen Gille Schnirre sind einen Besuch wert. Einen Überblick über die vielfältigen Rezepte, die Janke in der kurzen Zeit schon eingestellt hat, findet ihr auf ihrer Rezepteübersicht.
So! Nun aber los, auf zum Stöbern!
Ein schönes Wochenende in friedlicher Gesellschaft wünsche ich euch allen,
Eure Yushka
Backen
Übern Tellerrand: Zwetschgen-Törtchen mit Kaffee-Amaretto-Creme und Zwetschgen-Schnecken mit karamellisierten Walnuss-Streuseln von "Die Küchenzuckerschnecke"
Freitag, September 19, 2014Hallo ihr Lieben,
Yushka, die Sugarprincess, hat mich dazu eingeladen, einen Gastbeitrag auf ihrer Seite zu schreiben. Jeden Freitag sind die Türen für Gastblogger bei ihr weit geöffnet. Natürlich mache ich da auch gerne mit bei der Aktion Über'n Tellerrand.
Yushka ist für mich eine sehr außergewöhnliche Frau. Sie wohnt mit ihren 6 Kindern und einem Ritter (ihrem Ehemann) in Kraichgau und ist eine richtige Powerfrau. Es ist unglaublich, woher sie die Zeit zum bloggen nimmt, vielleicht hat ihr Tag 48 Stunden?? ;-) Und sie schreibt nicht nur einen Beitrag die Woche, ne, ne. Fast täglich kann man bei ihr leckere Rezepte entdecken und erlebt manchmal unglaubliche Geschichten über ihr Familienleben. Es macht richtig Spaß auf ihrem Blog zu verweilen und in das Leben der Großfamilie einzutauchen.
So, jetzt sollte ich mich natürlich auch mal bei euch vorstellen. Mein Name ist Joanna und ich blogge seit gut einem Jahr auf Die Küchenzuckerschnecke. Mein Blog richtet sich an alle, die es gerne süß mögen. Es gibt eine Menge Kuchen, Torten, Törtchen, Kleingebäck und Desserts. Hin und wieder findet man aber auch herzhafte Gerichte die hauptsächlich vegetarisch sind. In der Küche zu stehen und backen zu können, ist für mich die reinste Erholung.
Und was habe ich mitgebracht? Natürlich etwas Süßes. Leckere Zwetschgen-Törtchen mit einer Kaffee-Amaretto-Creme für Yushka und ihren Ehemann. Auch wenn die Kombination etwas ungewöhnlich klingt, harmoniert hier alles perfekt zusammen und schmeckt richtig klasse!
Für den Boden:
- 50 g Amarettini
- 70 g Schokoladen-Butterkekse
- 75 g Butter
Für die Kaffee-Amaretto-Creme:
- 150 g steif geschlagene Sahne
- 70 ml heißen Espresso (oder sehr starken Kaffee)
- 50 ml Amaretto-Likör
- 300 g Quark
- 6 Blatt Gelatine
- 70 g Zucker
Für den Guss:
- ca. 12 Zwetschgen
- 300 ml Pflaumensaft
- 1 Päckchen klarer Tortenguss
Zubereitung:
- Für den Boden der Törtchen Amarettini und Butterkekse fein zerbröseln. Butter schmelzen und zusammen mit den Bröseln vermischen. Törtchenringe auf ein Tablett stellen und die Kekskrümelmasse auf den Boden der Törtchen verteilen und flach drücken. Tablett in den Kühlschrank stellen.
- In der Zwischenzeit 6 Blatt Gelatine im kalten Wasser einweichen. Nach ca. 5 Minuten die Gelatineblätter etwas ausdrücken und im heißen Espresso auflösen. Amaretto-Likör unterrühren. Quark mit Zucker etwas aufschlagen. Espresso unter den Quark rühren und so lange in den Kühlschrank stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt. Danach die Sahne unterheben.
- Kaffee-Amaretto-Creme auf den Keksboden verteilen und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
- Zwetschgen waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Pflaumensaft erwärmen und die Zwetschgenspalten darin etwas ziehen lassen, damit sie etwas weicher werden. Aus dem Saft vorsichtig herausnehmen. Saft auf 250 ml abmessen und daraus mit dem Tortengusspulver einen Guss herstellen.
- Zwetschgenspalten auf die Kaffe-Amaretto-Creme verteilen und den Guss darauf gießen. Törtchen wieder für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Was wäre ich für ein Gast, wenn ich nicht auch etwas für die lieben Kids mitgebracht hätte. Für ihre Kinder habe ich leckere Zwetschgen-Schnecken mit karamellisierten Walnuss-Streuseln mitgebracht.
Für den Hefeteig:
- 500 g Mehl
- 1/2 Würfel frische Hefe
- 50 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei
- 80 g geschmolzene Butter
- 170 ml Milch (auf 37°C erwärmt)
Für die Füllung:
- 50 g geschmolzene Butter
- 200 g Pflaumenmus
- 500 g Zwetschgen
Für die Streuseln:
- 50 g Walnüsse
- 30 g braunen Zucker
- 2 EL Wasser
- 100 g Mehl
- 20 g Zucker
- 70 g Butter
- 1 TL Zimt
Zubereitung:
- Für den Hefeteig Zucker in eine Tasse geben, die Hefe hineinbröckeln und verrühren. Etwas stehen lassen, bis die Masse flüssig wird. Mehl in eine große Schüssel geben. Milch, Butter, Hefemischung, Ei und eine Prise Salz hinzufügen und alles zusammen zu einem glatten Hefeteig verkneten. Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen.
- Für die Füllung Zwetschgen waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Geschmolzene Butter mit Pflaumenmus verrühren. Hefeteig nochmal durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 50x40cm ausrollen. Butter-Pflaumenmus-Mischung auf den Teig streichen und die Zwetschgen darauf verteilen. Teig von der langen Seite her aufrollen. Jetzt mit einem scharfen Messer ca. 3 cm dicke Schnecken schneiden. Schnecken auf ein Backblech legen (mit 1 cm Abstand), mit einem Geschirrtuch bedecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.
- In der Zwischenzeit für die Streuseln Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne anrösten. Zucker und Wasser hinzufügen und alles karamelisieren lassen. Walnusskaramell auf einem Teller abkühlen lassen. Danach etwas auflockern oder evtl. in kleine Stücke schneiden und zusammen mit Mehl, Butter, Zucker und Zimt zu Streuseln verkneten.
- Streuseln auf die Schnecken streuen und im vorgeheizten Backofen (Umluft: 170°C) ca. 18 Minuten backen.
Liebe Yushka, vielen Dank, dass ich heute Gast bei dir und deiner Familie sein durfte. Es hat mich sehr gefreut! Ich hoffe, euch gefallen die Rezepte und ich sehe den einen oder anderen auf meinem Blog wieder. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen und wünsche euch nun erst einmal ein wunderbares und erholsames Wochenende.
Viele süße Grüße aus Neckarsulm,
Joanna
***
Liebe Joanna, das ist ja wirklich ein wunderbarer Kaffeetisch, an dem wir hier nun alle virtuell zusammen sitzen. Danke für diese wunderbaren Rezepte und auch für deine lieben Worte über mich.
Besonders toll finde ich deine Idee, verschiedene Törtchen für die Erwachsenen und die Kinder zu servieren. Sie sehen so himmlisch lecker aus wie alle deine Kreationen - du bist wirklich eine sehr begabte Süße!
Besonders toll finde ich deine Idee, verschiedene Törtchen für die Erwachsenen und die Kinder zu servieren. Sie sehen so himmlisch lecker aus wie alle deine Kreationen - du bist wirklich eine sehr begabte Süße!
Liebe Leserinnen und Leser,
wieder einmal hatte ich beim nächtlichen Herumsurfen im weltweiten Netz das Glück, einen so hübschen und köstlichen Blog zu entdecken!
Bei Joanna findet ihr die herrlichsten Tortenkreationen - ich bin hin und weg von der Akkuratesse, mit der sie arbeitet. Auch ihre Fotos machen so richtig Lust auf den nächsten sonntäglichen Kaffeeklatsch mit guten Freunden oder der Familie.
Und nicht nur mit Süßigkeiten verzaubert uns die Küchenzuckerschnecke - sie hat auch wunderbare herzhafte Gerichte zu bieten: Seien es ihre herbstlichen Wirsingrouladen mit Maronenfüllung oder ihre ganz aktuelle mediterrane Gemüsetarte, die einfach ein Fest für Auge und Gaumen ist.
Ich bin sicher, dass ihr alle bei ihr noch viel mehr Tolles entdecken werdet, als ich hier vorschlagen kann! Also lade ich euch herzlich ein, mit mir bei ihr zum Stöbern zu gehen - ganz gemütlich bei einer schönen Tasse Kaffee oder Tee.
Und nun wünsche ich euch wie immer ein süßes Wochenende mit traumhaften Torten in geselliger Runde!
Eure Yushka
Bei Joanna findet ihr die herrlichsten Tortenkreationen - ich bin hin und weg von der Akkuratesse, mit der sie arbeitet. Auch ihre Fotos machen so richtig Lust auf den nächsten sonntäglichen Kaffeeklatsch mit guten Freunden oder der Familie.
Und nicht nur mit Süßigkeiten verzaubert uns die Küchenzuckerschnecke - sie hat auch wunderbare herzhafte Gerichte zu bieten: Seien es ihre herbstlichen Wirsingrouladen mit Maronenfüllung oder ihre ganz aktuelle mediterrane Gemüsetarte, die einfach ein Fest für Auge und Gaumen ist.
Ich bin sicher, dass ihr alle bei ihr noch viel mehr Tolles entdecken werdet, als ich hier vorschlagen kann! Also lade ich euch herzlich ein, mit mir bei ihr zum Stöbern zu gehen - ganz gemütlich bei einer schönen Tasse Kaffee oder Tee.
Und nun wünsche ich euch wie immer ein süßes Wochenende mit traumhaften Torten in geselliger Runde!
Eure Yushka
Amerikaner
Übern Tellerrand: Mini-Amerikaner von LanisLeckerEcke für den Kaffeeklatsch bei uns im Garten
Freitag, September 12, 2014Liebe Yushka,
ich kenne Dich und Deinen wundervollen Blog schon eine ganze Weile und habe deine Freitags-Gastblog-Aktion seit den Anfängen aufmerksam beobachtet. Es ist interessant wie sich aus einem kleinen Gedanken eine große Aktion entwickelt hat! Seit diesen Anfängen wollte ich bereits als Gastblogger bei Dir zu Besuch sein - allerdings haben mich Haushalt, Kiddies und Termine bisher davon abgehalten (ganz ehrlich wie schaffst DU das??? - ich bewundere Dich für die Lässigkeit mit der Du Deinen Haushalt schmeißt ^^).
Nun aber endlich hat es geklappt. Eigentlich wollte ich ja Suppe oder Eintopf mitbringen, aber letztlich habe ich mich dann doch für Mini-Amerikaner entschieden. Die sind klein und rund und mit einem Haps - ne warte, keine Schleichwerbung hier ^^.
Also auf gehts:
Für 12 - 16 Mini-Amerikaner
80 g Butter
90 g Zucker
1 Pkg. Vanille-Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
75 ml Milch
1/2 TL Natron
200 g Mehl
1 Zitrone
1 Pkg Puderzucker
Die Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen, dann das Ei unterrühren. Die Milch zufügen und kurz unterrühren. Das Mehl mit dem Natron mischen und nach und nach zugeben.
Mit 2 Löffeln kleine Bällchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Dabei unbedingt Abstand lassen, weil der Teig noch auseinander läuft.
Die Amerikaner bei 180°C etwa 10-15 Minuten lang backen bis sie leicht angebräunt sind. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Aus Zitronensaft und Puderzucker einen dickflüssigen Guss anrühren, evtl. noch etwas Wasser dabei verwenden. Die glatte Seite der Amerikaner großzügig mit dem Guss bestreichen. Nach Belieben kann noch mit Toppings gearbeitet werden - Herzen, Kugeln ... - erlaubt ist was gefällt :).
So und jetzt schnapp ich mir Dich und Deine Kids und wir setzen uns virtuell in Deinen Garten und genießen diese leckeren kleinen Dinger! *drückdich*
***
Liebe Henriette, vielen Dank für deinen süßen Gastbeitrag, der sicher jedes Kinderherz in Verzückung bringt - sei es am Geburtstag oder einfach an einem sonnigen Herbsttag, für den sich Freundinnen mit ihren Kindern zum Spielen verabredet haben... lässig lasse ich für solche Ablenkungen meinen Haushalt links liegen...
Liebe Leserinnen und Leser, jetzt hat die liebe Henriette uns doch vor lauter Verzieren nicht einmal verraten, wie ihr Blog heißt! Sie bloggt seit 2013 auf LanisLeckerEcke und da hat sich seitdem schon viel Süßes, aber auch Herzhaftes angesammelt. Wunderbar süß und für mich unwiderstehlich sind ihre Buchteln mit Marmelade und saulecker ist eins meiner Lieblingsgerichte Himmel und Erde, das die erwachsene Henriette dann doch mal versuchen wollte, obwohl ihr neunjähriges Ich das gar nicht appetitlich fand.
Henriettes schreibt mit großer Offenheit und Ehrlichkeit über ihre Koch- und Backerlebnisse und es ist toll zu sehen, wie ihr Blog sich entwickelt. Ich glaube, wenn sie endlich ihren neuen Ofen hat, wird ihre Backabteilung geradezu explodieren!
Fürs Wochenende wünsche ich euch allen jetzt wie immer viel Spaß beim Stöbern auf LanisLeckerEcke und süßes Vergnügen am Kaffeetisch! Setzt euch einfach zu uns...
Eure Yushka
Backen
Übern Tellerrand: Eine himmlische Birnen-Rotwein-Galette von 52 Plates of Delight
Freitag, September 05, 2014Es ist nun schon ein bisserl her, dass ich Post von Yushka bekommen hab’. Post über die ich mich super gefreut hab’ und nun komm’ ich auch endlich dazu angemessen darauf zu antworten. Sie hat mich eingeladen ihr Gast zu sein und die Frage, was man als guter Gast so mitbringen soll, die beantwort’ ich mir ganz frech einfach mal selbst: „’WAS SÜßES!“ Ich hoff’, du freust dich, liebe Yushka, wenn ich auf deiner virtuellen Türschwelle mit einer Birnen-Rotwein-Galette steh’.
Gebacken hab’ ich sie in meiner 52 Plates of Delight Küche, in der jede Woche ein neues Rezept kreiert wird. Für Yushka hab’ ich also eine kleine Ausnahme gemacht und eines dazwischen gemogelt. In besagter Küche geht es um die Leidenschaft zum Kochen und natürlich auch zum Essen – kurz um Zeit zum Genießen.
Damit dem Genuss also nix mehr im Wege steht, gibt’s das Rezept für einen Vorboten des Herbst, der für gemütliche Wärme sorgt:
230 g Mehl
20 g Staubzucker (Puderzucker)
100 g kalte Butter
Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
50 ml kaltes Wasser
Alle Zutaten werden miteinander zu einem glatten Teig verknetet, der für eine Stunde in den Kühlschrank kommt.
3-4 Birnen
2 Gläser Rotwein (nicht bis zum Rand gefüllt)
6 Kardamomsamen
1 Zimtstange
3 EL Zucker
3-4 EL Semmelbrösel (Paniermehl)
Pflanzenöl
geröstete und gehackte Haselnüsse
Staubzucker zum Bestreuen
(Diese Menge reicht für zwei Galettes.)
In einem Topf werden Rotwein, Kardamom, die Zimtstange und Zucker erhitzt – aber Vorsicht, nicht dass der Alkohol verkocht! Die Birnen werden in der Zwischenzeit geschält und in Spalten geschnitten, so kommen sie in die Rotweinmischung, die schon vom Herd genommen wurde. Ist die Stunde Kühlung vorbei, wird der Teig halbiert, rund ausgerollt und mit den Semmelbröseln bestreut. Aber so, dass etwa 3cm Rand bleiben. Auf den Semmelbröseln werden die Birnenspalten aufgefächert. Etwas vom warmen Rotwein noch drüber und schon werden die Ränder hoch geklappt und mit etwas Öl bestrichen. So kommt die Galette bei 170° Heißluft für 30-40 Minuten in den Ofen. Bei etwa der Hälfte der Backzeit gibt man wieder löffelweise etwas von der zurückgebliebenen Rotweinmischung auf die Birnen. Selbiges passiert mit dem letzten Rest, wenn die Galette den Ofen verlässt. Etwas auskühlen lassen und mit Haselnüssen und dem Staubzucker bestreuen.
Liebe Yushka, ich hoff’ mein Gastgeschenk findet Gefallen oder besser Geschmack und versüßt dir und deinen Lesern den Start in die regnerischen Herbsttage. Danke, dass ich dich besuchen durfte!
***
Liebe Marlene, ich freue mich sehr, dass ich dich heute hier begrüßen darf - umso mehr, als du mit einer so verführerischen und so himmlisch herbstlichen Galette gekommen bist! Deine Fotos sind eine wahre Augenweide und ich lobe die nächtliche Stunde, in der ich deinen wunderbaren Blog entdeckt habe! Herzlichen Dank für deinen Besuch! Es ist mir eine Ehre!
Liebe Leserinnen und Leser, wieder einmal darf ich euch einen ganz besonderen Blog ans Herz legen - ich bin begeistert allein von den fantastischen Fotos, die Marlene uns auf ihrem Blog 52 Plates of Delight präsentiert.
Aber nicht nur ihre Fotos, auch ihre Rezepte und ihre Art zu erzählen haben mich sofort fasziniert und da konnte ich nicht anders, als sie gleich anzuschreiben und sie zu bitten, sich hier vorzustellen.
Ihr Blog gefällt mir so gut, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll zu loben - am ehesten könnte ich wohl schreiben: Gehet hin und entdecket sie! Ihr werdet ebenso fasziniert sein wie ich, da bin ich sicher!
Da ich aber ja doch meine Empfehlungen abgeben will - wie immer - lege ich euch als erstes ihre Rezepteübersicht ans Herz - so wunderbar habe ich das sonst nur noch bei Mimi Thorisson gesehen - diese herrlichen Bildchen machen schon so eine Lust, den ganzen Blog zu durchstöbern - einfach der Wahnsinn! Besonders toll fand ich den Marillencheesecake, die herbstlichen Zwetschkennudeln mit Hollerröster und nicht zuletzt ihr von Oma übernommenes Rezept für die Krautfleckerl. Haaaaaach!!! Einfach nur toll!
Ich sag euch: Nehmt euch eine gute Tasse Kaffee oder Tee und macht es euch jetzt mal so richtig gemütlich und dann geniesst eure Entdeckungsreise in eine wunderbare Welt...
Ich bin dann auch mal weg...
Eure Yushka
Es ist herbstlich geworden im Kraichgau. Die Bäume beginnen sich zu verfärben, es ist kühler und weniger sonnig. Die letzten beiden Ferienwochen sind angefüllt mit letzten Besorgungen, Verschönerungsarbeiten rund um Haus und Garten und Ausflügen in die Umgebung.
Unser Frühstück fällt daher immer üppig aus - erst einen Latte Macchiato für die Großen und Kakao für die Kleinen, dann ein schönes Früchte-Müsli und schließlich etwas frisch Gebackenes - so wie diese Reineclauden-Apfel-Schnecken mit einem Hauch Zimtzucker. Reineclauden und Äpfel - beides fällt uns vor die Füße, wenn wir den Garten betreten. Ich habe geerntet und eingekocht, was das Zeug hält. Und mit der Reineclauden-Apfel-Marmelade hab ich diese Schnecken verschönert, fruchtisiert, verapfelt, verclaudiert. Himmlischer Herbst!
Die Schnecken sind eine einfache Abwandlung ganz normaler Zimtschnecken: Man bereite einen samtigen Hefeteig, bestreiche ihn mit der hausgemachten Reineclauden-Apfel-Marmelade, rolle ihn zu Schnecken und beträufle ihn mit etwas zerlassener Butter. Schließlich kann man obenauf noch etwas Zimtzucker streuen - das karamellisiert so schön.
Diese zwei Pferdchen lieben die natürlichen Äpfel der Streuobstwiesen im Kraichgau ebenso wie wir. Bei unseren Wanderungen durch die wunderbare Landschaft finden wir Äpfel, Nüsse, Zwetschgen oder Birnen - und Wein! Die goldene Herbsteszeit - wie goldene Glocken hängen die Birnen und leuchten.
Ein Hohlweg - irgendwo zwischen den Feldern bei Zuzenhausen. Die Eiszeit hat ihn hinterlassen - Schnecken und Nüsse, Stöcke und weiße Gewölle. Ein Hochsitz. Wir wandern hindurch wie Zwerge.
Wieder am Feldrand empfängt uns ein Bauer auf einem leuchtend roten Traktor - er wendet sein Heu. Jonathan sammelt Stöcke und Steine. Dorothea sammelt Walnüsse. Wir Eltern tuckern den Kindern hinterher - hier ist die Luft nicht so gut wie am Meer, aber immerhin.
Der rote Traktor, die Äpfel, die Pflaumen. Die Reineclaudenschnecken. Alles wie gemalt.
Und schließlich ein See für die Angler. Ganz still.
Reineclauden-Apfel-Schnecken mit einem Hauch Zimtzucker
Zutaten:
Für den Hefeteig:
370 g Milch
70 g Butter
1/2 Würfel Hefe
30 g Zucker
550 g Mehl
1 g Salz
Für die Füllung:
etwas (ca. 100 bis 150 g) hausgemachte Reineclauden-Apfel-Marmelade (ich koche dazu Reineclauden und Äpfel zu gleichen Teilen mit etwas Vanille, einem Schuß Marillenlikör und entsprechend Zucker ein - fragt mich bitte nicht nach einem genauen Rezept - ich hab das Einkochen improvisiert und hatte für die Schnecken jetzt eben das Glück, einfach ins Regal greifen zu können. Oder probiert einfach eure eigenen Marmeladen dazu aus - das wird sicher auch gut schmecken)
etwas zerlassene Butter (ca. 50 g)
etwas Zimtzucker (ca. 50 g)
Zubereitung:
Mit Thermomix:
Die Milch mit der Butter, der Hefe und dem Zucker in den Mixtopf geben und alles 2 1/2 Minuten auf Stufe 1 auf 37 Grad erwärmen.
Das Mehl und die Prise Salz hinzufügen und alles 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren. Die Mischung 2 1/2 Minuten auf Teigstufe zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten lassen.
Zubereitung:
Mit Thermomix:
Die Milch mit der Butter, der Hefe und dem Zucker in den Mixtopf geben und alles 2 1/2 Minuten auf Stufe 1 auf 37 Grad erwärmen.
Das Mehl und die Prise Salz hinzufügen und alles 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren. Die Mischung 2 1/2 Minuten auf Teigstufe zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten lassen.
Ohne Thermomix:
Das Mehl in eine Schüssel geben. Eine Mulde formen und die handwarme Milch mit der zerbröckelten Hefe und etwas von dem Zucker hineingeben. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren und alles eine Viertelstunde ruhen lassen.
Die Butter in Flocken auf dem Mehlrand verteilen, den restlichen Zucker und das Salz hinzugeben und alles vom Mehlrand aus nach innen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Der Hefeteig sollte kaum noch kleben und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche sehr gut zu handhaben sein.
Den Teig zu einem Rechteck etwa in der Größe eines Backblechs ausrollen.
Die Marmelade aufstreichen und das Rechteck von der längeren Seite her aufrollen.
Dann in etwa sechzehn Scheiben schneiden.
Die Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Mit dem Zimtzucker bestreuen.
Bedeckt eine halbe bis eine Dreiviertelstunde gehen lassen - die Schnecken sollten sich deutlich vergrößert haben.
Bedeckt eine halbe bis eine Dreiviertelstunde gehen lassen - die Schnecken sollten sich deutlich vergrößert haben.
Währenddessen den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Schnecken in etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten goldbraun und duftend abbacken.
Noch lauwarm mit einer guten Tasse Kaffee, Kakao oder Tee servieren. Wer mag, darf auch noch einen Hauch Puderzucker darüber stäuben...
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Übern Tellerrand: Zuckersüße Schultütenkekse von Dynamite Cakes
Montag, September 01, 2014Hallo liebe Sugarprincess-Leser,
ich bin Franzi von Dynamite Cakes und freue mich ganz dolle, dass ich Yushka und Euch heute besuchen darf. Vielen Dank, Yushka, für deine Einladung.
Ich habe Euch auch eine Kleinigkeit mitgebracht: Kekse. Eigentlich ist es eine Anleitung zum Kekse dekorieren. Aber das Beste daran ist, Ihr braucht keine besonderen Hilfsmittel dazu außer farbigen Fondant und Dinge, die Ihr sowieso schon zu Hause habt. Versprochen. Glaubt mir, Ihr habt alles da um ganz individuelle Kekse oder auch Torten zu gestalten. Es bedarf keinerlei besondere Ausstecher oder Formen.
Es ist Anfang September, und dies ist traditionell Einschulungszeit - daher wählte ich als Motiv die Zuckertüte. Oder sagt Ihr Schultüte? Wie heißen bei Euch die Tüten voller Leckereien, die den Schulstart versüßen?
Könnt Ihr Euch an Euren ersten Schultag erinnern? Ich wurde genau vor 30 Jahren eingeschult – am 01. September 1984 war mein erster Schultag. Ein sonniger schöner Tag mit der ganzen Familie. Wow, ist das lange her, und mir ist als ob das grad erst gewesen ist.
Ok, zurück zu meiner versprochenen Anleitung, bevor ich noch sentimentaler werde.
Ihr benötigt fertig gebackene ausgekühlte Kekse. Nehmt einfach Euer Lieblingsrezept dafür, oder wenn Ihr mögt, könnt Ihr gerne auch mein Rezept für Butterkekse ausprobieren. Weiterhin benötigt Ihr:
- den Ausstecher, den Ihr für die Kekse benutzt habt
- verschieden farbiges Fondant
- Ausrollstab
- Cutter bzw. Messer
- Stift und ein Blatt Papier
- Zuckerperlen
- Pinsel und etwas Marmelade (oder Wasser)
1. Auf dem Blatt Papier zeichnet Ihr mit dem Stift die Umrandung des Ausstechers nach. Nun habt Ihr eine Vorlage der Größe Eurer Kekse entsprechend.
2. Innerhalb der Umrandung zeichnet Ihr Euer Motiv, hier: eine Schultüte. Die Verzierungen müssen nicht perfekt sein. Wichtig sind nur die äußeren Ränder.
3. Das Blatt Papier steckt Ihr in eine durchsichtige Hülle.
4. Rollt das Fondant so groß aus, dass Ihr mit dem Ausstecher, den Ihr für die Kekse benutzt habt, die Form ausstechen könnt. In meinem Beispiel ist es ein Kreis.
5. Diese ausgestochene Form wird auf der Unterseite mit Wasser oder Marmelade (ich nehme gerne Pfirsichmarmelade) bepinselt und mit der Marmeladenseite sanft auf den Keks gedrückt.
6. Für den Körper der Zuckertüte rollt anderes farbiges Fondant aus, hier: blau. Schneidet mit dem Cutter bzw. Messer eine Seite gerade ab, legt es mit der glatten Kante genau an eine glatte Seite des Motivs und wenn ihr es leicht anhebt, seht Ihr darunter, wo genau Ihr den zweiten Schnitt machen müsst.
7. So macht Ihr das auch mit der dritten Seite der Zuckertüte. Es muss nicht perfekt sein. Die Vorlage dient uns lediglich zur Größen-Orientierung.
8. Rollt etwas einer dritten Farbe Fondant aus, hier: orange. Dieses brauchen wir für das Zugebundene auf der Zuckertüte.
9. Ihr schneidet zwei Seiten ganz gerade ab, so dass ein rechter Winkel entsteht. Das Fondant wird mit dem rechten Winkel genau an eine Ecke der glatten Seite des Motivs angelegt.
10. Da man durch das Fondant nicht durchsehen kann, wir aber die zwei glatten Seiten haben, können wir nun auch die zwei andere Seiten abschneiden, so dass ein Viereck genau in der von uns benötigten Größe übrig bleibt.
11. Aus diesem Stück Fondant schneiden wir nun das obere Stück der Zuckertüte aus. Wer möchte kann sich das vorher mit einem Zahnstocher o.ä. eindrücken.
12. Beide Teile der Zuckertüte auf der Rückseite mit Marmelade einpinseln und auf den mit Fondant belegten Keks richtig zusammengefügt kleben.
13. Für die Schleife etwas vom gleichen farbigen Fondant zu einer Wurst rollen. Besser gesagt, zu einem sehr dünnen Faden rollen.
14. Wenn es die gewünschte Dicke hat, ein Stück abschneiden und auf den schmalen Bereich des oberen Teils der Zuckertüte kleben.
15. Zwei weitere dünne Stücke vom Fondantfaden abschneiden und jeweils zu einer Schlaufe biegen. Beide Schlaufen einfach auf den Fondantfaden an der Zuckertüte drücken. Das Fondant ist noch weich, und es reicht hierbei aus, wenn die Schlaufen leicht angedrückt werden. Das klebt dann von allein.
16. Zwei weitere kleine Stück Fondantfaden abschneiden und direkt unterhalb der Schlaufen befestigen, so dass es wie eine Schleife aussieht.
17. Den Körper der Zuckertüte mit Zuckerperlen oder anderen Zuckerformen dekorieren. Fertig.
Mit dieser Puzzle-Methode sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es lassen sich unabhängig von Ausstechern und fertigen Formen ganz schnell individuelle Motive gestalten. Man sollte nur aufpassen, dass das Originalmotiv nicht zu kompliziert ist. Dann kann es schnell zu einem Puzzle mit 1.000 Teilen werden.
Ihr lieben Sugarprincess-Leser, es hat mir Spaß gemacht, mit Euch zu basteln, und ich hoffe, Euch hat es auch gefallen. Yushka, danke für den leckeren Kaffee. War schön bei dir.
Eure Franzi
***
Liebe Franzi, herzlichen Danke für deinen tollen Besuch! Ich bin hin und weg von deinen herzigen Zuckertütenkekslein und bedaure es schon, dass ich dieses Jahr keine Gelegenheit habe, welche zu backen. Aber in zwei Jahren wird mein Jüngster dann sechs Jahre alt... da könnte es klappen!
Liebe Leserinnen und Leser! Ihr seht ja, dass Franzi weiß, wovon sie redet.
Auf Dynamite Cakes findet ihr viel Süßes - darunter auch ihre wunderbare Kirschsuppe oder ihre himmlische Beerentarte mit Vanille-Joghurt-Schmand, aber auch herzhafte Produktionen, zum Beispiel diese tolle Karotten-Lasagne. Sie rezensiert gerne und hat sogar eine Gastabteilung zum Thema Rock'n'Roll!
Ich bin sehr gespannt, was Franzi noch so alles mit uns teilen wird und schicke euch nun ganz gemütlich rüber zum Schnuppern bei ihr zu Dynamite Cakes - euch allen ein super Wochenende - vielleicht ist ja tatsächlich jemand unter euch, der gerade eine Einschulung vorbereitet und die Kekse spontan noch ins Konzept einarbeitet?! Franzi und ich freuen uns, wenn ihr uns davon berichtet!!!
Süße Grüße - besonders an dich, liebe Franzi,
Eure Yushka
Backen
Ein Reineclauden-Streusel-Kuchen im August, reiche Ernte und Seeluft am Horizont!
Mittwoch, August 20, 2014Klein-Jo hat ein rotes Blatt gefunden. Dunkelrot, ganz glatt und noch ganz frisch. Das erste herbstliche Blatt, das aus unserer Hecke herabgefallen war - und er hat es mir geschenkt. Ich lege es behutsam und wie meinen allergrößten Schatz in eine Schale mit Erinnerungen. Der Hochsommer scheint sich verabschieden zu wollen, es wird kühler, windiger. Es ist Erntezeit.
Mit einer kleinen Leiter machen Clara und ich uns daran, den vorderen Reineclaudenbaum abzuernten. Mal steht sie auf der Leiter, mal ich. Mehrere Kilogramm dieser aromatischen, grünen Pflaumenfrüchte haben wir ernten können. Der Rest hängt zu hoch - mögen sich die Vögelchen, Bienen und was sonst noch kreucht und fleucht daran gütlich halten!
Hinten im Garten hängt auch der Apfelbaum voller Äpfel. Sie sind sauer und als Tafelapfel schlichtweg nicht zu gebrauchen. Aber zum Backen, für Kompott und Marmelade haben sie genau die richtige herbstliche Säure. Also steigen wir auch da hinein und ernten die mit den roten Backen schon mal ab - die anderen dürfen noch nachreifen - vielleicht tut ihnen die herbstliche Septembersonne dann gut?
Ein Korb voller reifer Früchte - das gibt ein gutes Gefühl! Stolz und voller Vorfreude auf die Köstlichkeiten, die wir daraus bereiten werden, präsentieren wir den Korb der Familie. Meine kleine Dorothea freut sich - sie ist Meisterin im Entkernen von Früchten und darf die Reineclauden küchenfertig zubereiten. Ich habe nicht viel Zeit in diesen spätsommerlichen Ferientagen - Besuche im Krankenhaus, die Betreuung der Kinder rund um die Uhr und andere Umstände fordern ihren Tribut. Aber was macht das schon! Ich suche einfache Rezepte heraus - leicht und einfach soll alles sein. Ein Blechkuchen, den ich mit Reineclauden und Äpfeln belege - obenauf der süße Abschluss aus Streuseln. Eine Variation des Reineclauden-Mandel-Kuchens, den ich vor kurzer Zeit erst gebacken hatte.
So ein Blechkuchen hält selbst bei uns über etwa zwei Tage - so konnten wir unserem kranken Sohn etwas davon bringen und die sonntägliche Kaffeetafel damit schmücken. Man kann ihn selbstverständlich auch mit einem Hefeteig zubereiten - ein passendes Obstkuchenrezept habe ich vor langer Zeit schon als eine Hommage an meine Großmutter veröffentlicht. Ich würde heute zwar die Hälfte der Hefemenge verwenden, aber ansonsten kann ich das Rezept uneingeschränkt so weiter empfehlen. Hier habe ich einen ganz einfachen Rührteig wie in dem Reineclauden-Schlupfkuchen verwendet - der Kuchen ist also ruckzuck im Rohr und ebenso ruckzuck auf dem Kaffeetisch gelandet. Dazu serviere ich frisch geschlagene, leicht gesüßte Sahne und einen guten Kaffee oder Tee.
Reineclauden-Streusel-Blechkuchen
Zutaten:
Für den Belag:
etwa 600 g Reineclauden (oder Pflaumen)
etwa 600 g säuerliche Äpfel (die Äpfel sollten mit dem Saft einer halben Zitrone beträufelt werden, damit sie nicht braun werden)
Für den Teig:
250 g Butter, in Stücken
250 g Zucker
6 Eier
2 Messerspitzen Salz
die abgeriebene Schale einer Zitrone
400 g Mehl
4 Teelöffel Backpulver
Für die Streusel:
200 g Mehl
150 g Butter
175 g Zucker
1 Teelöffel gemahlener Zimt
Zum Servieren:
etwas Puderzucker zum Besieben
frisch geschlagene, gesüßte Sahne
Das Obst küchenfertig zubereiten - Äpfel schälen und entkernen und mit dem Saft der Zitrone beträufeln, die Reineclauden entkernen. Beiseite stellen.
Zuerst die Streusel zubereiten: Dafür alle Zutaten (die Butter in Flöckchen) mit den Fingerspitzen locker verkneten, bis die gewünschte Streuselgröße entstanden ist. Ich fülle alle Zutaten in den Thermomix und lasse ihn auf Sicht auf Stufe 3 bis 4 laufen, bis Streusel entstehen. Beiseite stellen.
Ein tiefes Backblech fetten und bemehlen oder mit Backpapier belegen.
Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker weißschaumig schlagen (Thermomix: 5 Minuten Stufe 4 - ich schalte zusätzlich auf 37 Grad, wenn ich die Eier direkt aus dem Kühlschrank verarbeite).
Nach und nach die Eier, den Zitronenschalenabrieb und das Salz hinzugeben (Eier, Salz und Abrieb der Zitronenschale durch die Deckelöffnung nach und nach hinzugeben, während der TM auf Stufe 3 läuft).
Das Mehl mit dem Backpulver mischen, über die Schaummasse sieben und rasch unterheben (Thermomix: Mehl und Backpulver auf die Masse geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren - evtl. mit dem Spatel etwas nacharbeiten).
Den Teig auf das Blech streichen und das Obst darauf verteilen, dabei leicht in den Teig eindrücken.
Die Streusel auf dem Obst verteilen und den Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Ofens etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Auf dem Blech in Stücke teilen und noch warm servieren.
Ich wünsche euch gutes Gelingen und einen guten Appetit!
Ab Samstag machen wir eine Woche Urlaub auf Rügen in unserem Lieblingsferienhaus, aber in dieser Zeit werden euch meine Gäste hier bestens unterhalten - da gibt es wieder zwei schöne Blogs zu entdecken!
Danach geht es weiter mit den vielen köstlichen Gerichten, die ich noch in der Warteschleife stehen habe und mit neuen Projekten, von denen ich euch dann brühwarm berichten werde.
Viele liebe Urlaubsgrüße in die Runde,
Yushka
Ha! Und da dieser Beitrag so wunderbar zu Henriettes aktuellem Ernte-Event passt, schicke ich ihn hiermit und mit herzlichen Grüßen bei ihr vorbei.


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